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DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HAUSWIRTSCHAFT e.V.

 
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BAG Hauswirtschaft (BAG-HW)

Vorträge Expertentag Altenpflegemesse 2014

Vorträge der Altenpflegemesse vom 25.-27. März 2014 in Hannover


Ernährung bei Demenz
Referentin: Katharina Stapel - DGE

Die Verpflegung von dementiell erkrankten Menschen bedarf besonderer Aufmerksamkeit.
Zum einen besteht die Herausforderung darin, unter Berücksichtigung des Bedarfes, eine bedürfnisorientierte Versorgung zu gewährleisten. Zum anderen sollten noch vorhandenen Ressourcen ausreichend genutzt und gefördert werden.
Das jeweilige Erkrankungsstadium muss genau wie das individuelle Bedürfnis zum aktuellen Zeitpunkt beachtet werden. Einer Malnutrition gilt es entgegenzuwirken.
Verschiedene Konzepte, wie Fingerfood, Eat by walking u. ä. sollten personenbezogen eingesetzt werden, um einen ausreichende Versorgung zu bekommen.
Da der dementiell erkrankte Mensch stark auch von Umgebungsfaktoren stimuliert wird, ist der Umgang, gerade auch in schwierigen Situationen, entscheidend.
Ernaehrung bei Demenz_Stapel_Altenpflege_2014.pdf


Wäschemanagement in Hausgemeinschaften
Referentin: Dr. Inge Maier-Ruppert - dgh

Der Alltag in Hausgemeinschaften umfasst nicht nur die Zubereitung der Mahlzeiten, sondern auch Waschen der Wäsche vor Ort unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner. Welche räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen sind zu erfüllen? Wie lässt sich Hygienesicherheit gewährleisten? Es werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese und weitere Fragen beantwortet werden können.
Waschen_in_Haus-_und_Wohngemeinschaften_Dr_Maier-Ruppert.pdf


Benchmarking in der Hauswirtschaft
Referentin: Marianne Krause - bona fide

Steigender Wettbewerb und steigender Kostendruck zwingen viele Einrichtungen sich einem Wandel zu unterziehen. Die Arbeitsabläufe müssen effizienter gestaltet und die Qualität optimiert werden. Das Konzept Benchmarking hilft hier, im Rahmen einer systematischen und kontinuierlichen Analyse und Gegenüberstellung von Methoden, Abläufen und Strukturen Qualitäts- und Leistungssteigerungspotenziale zu identifizieren. Durch das Gegenüberstellen der Einrichtungen können bspw. vergleichende Aussagen über die wirtschaftliche Betriebsweise der Einrichtungen getroffen werden. Benchmarking bedeutet Lernen von besten Lösungen und Ideen über die eigene Einrichtung hinaus.
Benchmarking_2014_Krause.pdf


Hauswirtschaftliche Versorgung im Wohnen
Referentin: Katja Trautwig - Volkssolidarität Bundesverband

Demografischer und sozialer Wandel prägen neue Rahmenbedingungen, soziale Herausforderungen und bieten zugleich Chancen für soziale Dienste und Einrichtungen. Das Referat "Hauswirtschaftliche Versorgung im Wohnen durch die Volkssolidarität - von Rostock bis Suhl" soll einen Einblick in den Leistungsbereich "Soziale Hauswirtschaft" insbesondere im Wohnen bei der Volkssolidarität geben.
Hauswirtschaftliche_Versorgung_im_Wohnen_Volkssolidaritaet_Trautwig.pdf


Hygienekonzepte in Hausgemeinschaften
Referentin: Christine Klöber - KlöberKassel

In Wohn- und Hausgemeinschaften ist der Hygieneaspekt sicher nur einer unter vielen. Die Umsetzung der Gesamtkonzeption steht im Vordergrund. Die hauswirtschaftlichen Anteile einer guten Hygienepraxis müssen betrachtet werden, um zu einer differenzierten Handlungs- und Regelungslinie zu finden. Einen großen Beitrag zu dieser Vorgehensweise leisten qualifizierte Hygieneverantwortliche, die einerseits die rechtlichen Forderungen, andererseits aber die Individualität und Persönlichkeit der Bewohner nicht aus den Augen verlieren. Besonders deutlich wird die Definition der eigenen Hygienemaßnahmen immer wieder im Umgang mit Lebensmitteln, speziell wenn Bewohner sich dabei engagieren.
Altenpflege_2014_ Hygieneanforderungen_Wohngruppen.pdf


Mangelernährung
Referentin: Claudia Menebröcker - DGE

Auf dem richtigen Weg? Ein kritischer Blick auf den Umgang mit Mangelernährung
Im letzten Jahrzehnt ist die Ernährung pflegebedürftiger Menschen zunehmend in den Fokus gerückt. Die Mitarbeitenden schreiben und dokumentieren, wiegen und rechnen - manchmal mehr als nötig und nicht immer zum Wohle der alten Menschen.
In diesem Referat wird das sinnvolle Vorgehen zur Behandlung von Mangelernährung diskutiert. Zentral ist die Orientierung an den Wünschen und Vorstellungen der Seniorinnen zum einen und an den Ursachen ihrer Ess- und Trinkprobleme zum anderen. Beides ist nicht leicht herauszufinden und doch essentiell für die Sicherstellung der bedürfnisorientierten und bedarfsgerechten Ernährung.
Ein weiterer Aspekt des Referats wird die Frage nach dem Nutzen verschiedener Essprotokolle sein. Welche Art von Protokollen gibt es, für welchen Zweck sind sie geeignet und auf welche Protokolle sollte man vielleicht besser verzichten?
Mangelernaehrung_Menebroecker.pdf


Benevit Hauskonzepte
Referentin: Esther Alisy - beneVit

BeneVit ist ein privates Dienstleistungsunternehmen für ältere hilfsbedürftige Menschen. Die derzeit 18 Pflegeheime nach dem BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept sind jeweils in 4-6 autarke Wohnungen aufgeteilt, in denen ca. 15 Bewohner gemeinsam leben. Dabei werden in jeder Wohnung neben den pflegerischen Tätigkeiten alle hauswirtschaftlichen Aufgaben, unter therapeutischer Einbeziehung der Bewohner, erbracht. Die von den Bewohnern von zu Hause gewohnte, natürliche Tagesstruktur wird weitestgehend erhalten. Die Hauswirtschaft ist konzeptionell leitend, schafft attraktive Arbeitsplätze und ist zudem ein Marketingfaktor. Als Vorreiter im Bereich der stationären Hausgemeinschaften erreicht BeneVit eine überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit und schafft Lebensqualität im Alter.
Benevit_Hauskonzepte_Alisy.pdf


Beruf mit Zukunft/"Fachkraft Lebensgestaltung/AlltagsmanagerInnen"
Referentin: Lucia Baumgärtner-Griffiths - Gersprenz Seniorendienstleistungs GmbH

Die Pflege findet nicht "am Bett" statt, sondern am Küchentisch, im Garten oder im Wirtschaftsraum! Daraus folgt die Neudefinition des Pflegebegriffs, denn "Pflege", "Betreuung" und "Hauswirtschaft" sind in dieser Lebensform keine unterschiedlichen Disziplinen mehr. Die systematische Beschäftigung mit vertrauten Tätigkeiten weckt und erhält bedeutende Erinnerungen. Der Beruf der AlltagsmanagerIn hat Zukunft, denn in einer modernen Altenpflege heißt die Lebenskultur: Wohnen steht vor Pflege!
Alltagsmanager_Baumgaertner-Griffiths.pdf


Aus der Küche in den Wohnbereich
Referentin: Martina Feulner - H-wie Hauswirtschaft

Es ist ein großer Schritt, wenn Mitarbeiter/innen aus der Großküche, Reinigung oder Pflege in die Alltagsbegleitung wechseln. Die Schulung und Begleitung der Mitarbeiter/innen in diesem Neuorientierungsprozess stellen ihre eigenen Anforderungen. Vorgestellt werden Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Begleitung von Mitarbeiter/innen auf dem Weg zu Haus- und Wohngemeinschaften.
Aus_der_Kueche_in_den_Wohnbereich_Feulner.pdf


Senioren in der Gemeinschaftsverpflegung
Referentin: Ulrike Grohmann - DGE

Nachschlagewerk für Küche und Pflege - Aktualisierter Ordner: Senioren in der Gemeinschaftsverpflegung
Wer für die Verpflegung von Senioren verantwortlich ist, steht vor vielfältigen Herausforderungen. Dies gilt für die Mitarbeiter der Küche und Hauswirtschaft ebenso wie für Pflegekräfte. Sie alle sind mit den unterschiedlichen Bedürfnissen, Bedarfen und Wünschen der Bewohner konfrontiert. Als Nachschlagewerk für die Praxis ist der Ordner "Senioren in der Gemeinschaftsverpflegung" konzipiert. Zu finden sind hier Angaben zum veränderten Nährstoffbedarf von Senioren, Diätkostformen und der Energie-, Nährstoff- und Lebensmittelzufuhr. Eingegangen wird auch auf rechtliche Aspekte und das Qualitätsmanagement. Neu hinzugekommen ist das Kapitel "Essen auf Rädern", das über die Gestaltung der Mittagsverpflegung informiert und Empfehlungen für die Dienstleistung "Essen auf Rädern" gibt. Vorgestellt wird der Ordner "Senioren in der Gemeinschaftsverpflegung", der in Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) mit dem aid infodienst e.V. in einer vollständig überprüften und auf den aktuellen wissenschaftlichen Stand gebrachten Auflage erschienen ist.
SenioreninderGV-OrdnerDGE_Grohmann.pdf

Alltagsbegleitung · la carte
Referentin: Martina Feulner - H-wie Hauswirtschaft

Die Konzepte sind vielfältig, wie die Idee einer fördernden Alltagsbegleitung in Haus- und Wohngemeinschaften verankert ist und gelebt wird. Der Beitrag gibt Antwort auf folgende Fragen: Wo liegen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Konzepte? Wieviel und welche Leitung braucht Alltagsbegleitung? Was kann nach rund 10 Jahren Erfahrung mit den "neuen" Konzepten festgehalten werden?
Alltagsbegleitung_a_la_Carte_Feulner.pdf


Wohnen im Alter
Referentin: Prof. Dr. Leicht-Eckardt

Information über Wohnformen, eigene Vorbereitungen, Möglichkeiten, Ansprechpartner
Wohnen_im_Alter_Prof_Dr_Leicht-Eckardt.pdf

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